Österreich Wien St. Pölten Linz Salzburg Innsbruck Feldkirch Klagenfurt-Gurk Graz-Seckau Eisenstadt Bozen-Brixen

Was sind Hausgespräche?
Geschichte der Hausgespräche
Referenten
Themen
Artikelübersicht
Kontakt
Wer wagt, gewinnt!
Das hat's gebracht:
"Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte es etliche Missverständnisse in unserer Partnerschaft nicht gegeben."
Vor zweieinhalb Jahren lernten wir Schönstatt kennen und hörten bei Veranstaltungen bald von den Hausgesprächen. Die Idee gefiel uns. Als wir dann vor mehr als einem Jahr von der Stadt auf das Land übersiedelten, dachten wir uns sofort, hier möchten wir ein Hausgespräch veranstalten. Bald waren auch unsere ersten Kontakte geknüpft, Bekanntschaften gemacht, neue Freunde gefunden.

Ja, aber wie die Sache jetzt angehen? Immer wieder schoben wir es vor uns her. Dann kam uns eine Idee: Wir ließen uns von einem Mitarbeiter des Familienbüros genau erzählen, wie so ein Hausgespräche "gemacht" (organisiert) wird. Wir erhielten auch ein grünes Faltblatt mit vielen Themenvorschlägen und der Telefonnummer einer Kontaktfamilie. Nun gingen wir daran, ein passendes Thema und einen Termin auszuwählen und - mit viel Bauchweh - die Ehepaare einzuladen. Dann kamen die Zusagen - und damit wurde das Bauchweh noch größer; wir hatten ja noch nie ein Hausgespräche erlebt. Würde die Organisation gelingen? Würden unsere großen Kinder wirklich alleine schlafengehen, wie sie es versprochen hatten? Würde unser Baby nicht gerade an jedem Abend weinen und sich nicht beruhigen lassen?

Neue Freunde gewonnen

In diesen Alltagssorgen kam uns die Muttergottes zur Hilfe. Denn zwei Wochen vor unserem Termin lud uns eine befreundete Familie zu ihrem Hausgespräch ein. Nun konnten wir das Ganze erst so richtig vorstellen. Wir gingen mit dem Gefühl heim: Es wird gut gehen. Wir gaben diesen Abend ganz in ihre Hände und freuten uns auf unser erstes Hausgespräch.

Die letzte Stunde vor den Beginn war dann zwar doch etwas hektisch, und die Kinder bedurften der Ermahnung, dass sie ihr Versprechen hatlen sollten. Aber dann wurde es ein wunderbarer Abend. Wir waren nur eine kleine Runde, doch das Gespräch untereinander und mit den Referenten war sehr offen ehrlich. Am Tag darauf bedankte sich eine Frau sogar dafür.

Jetzt müssen wir zweierlei Dank sagen: Dem Referentenehepaar, dass es den weiten Weg nicht gescheut hat, und der Muttergottes, die uns gezeigt hat: Wer ein Hausgespräch wagt, gewinnt neue Freunde.
Empfehlen Sie diesen Artikel weiter
Send2Friend
Druckansicht
Drucken

3.7.2017, 20:55


© Initiative Hausgespräche 2017
Eine Initiative der Schönstatt-Familienbewegung Österreich
Impressum | Kontakt